Salzpflanze
Queller
Salicornia Sp.
(VIId) Östlicher Ärmelkanal, (VIIe) Westlicher Ärmelkanal
Angelgebiete
Wild
Herkunft
—
Mindestgröße
Beschreibung
Es handelt sich um eine fleischige, sukkulente Pflanze, die aus kleinen, ineinander gesteckten zylindrischen Abschnitten zu bestehen scheint. Sie hat keine sichtbaren Blätter (diese sind auf kleine Schuppen reduziert). Ihr Stängel ist gegliedert und endet oft in einer Blütenähre. Im Frühling und Sommer ist sie leuchtend grün. Im Herbst färbt sie sich oft prächtig rot-purpur oder violett, bevor sie verwelkt. Sie ist von Natur aus sehr salzig und knackig, mit einem ausgeprägten jodhaltigen Geschmack. Je nach Art und Wachstumsbedingungen wird sie in der Regel zwischen 5 und 30 cm hoch.
Lebensraum
Die Queller wächst in der Gezeitenzone (Strand), genauer gesagt in dem als „Schorre“ (Salzwiese) bezeichneten Bereich. Sie besiedelt den salzigen Schlamm und den schlammigen Sand der Küstenmoore. Sie ist eine Pionierpflanze: Oft ist sie die erste, die sich auf kahlen Schlammflächen ansiedelt. Sie verträgt regelmäßiges Eintauchen in Meerwasser. Um dem Salz zu trotzen, speichert sie Wasser in ihren fleischigen Geweben.
Verteilung
Die verschiedenen Arten der Gattung Salicornia kommen in fast allen gemäßigten und subtropischen Gebieten der nördlichen Hemisphäre vor. Sie ist an allen europäischen Küsten (Atlantik, Ärmelkanal, Nordsee und Mittelmeer) sehr verbreitet. Sie ist ein besonders charakteristisches Merkmal der Somme-Bucht, der Sümpfe von Guérande, der Charente-Maritime und der Teiche im Languedoc.