Die Empfehlungen von Mr.Goodfish für die Aquakultur
Wie werden die Empfehlungen von Mr. Goodfish für die Aquakultur erarbeitet?
Welche „Mr.Goodfish“-Zulassungskriterien gelten für Zuchtfischarten? Bei der Erstellung der Vorschläge für Listen mit Aquakulturprodukten werden drei Hauptkriterien herangezogen:
Fazit: Eine Fischart, die nach einer bestimmten Aufzuchtmethode gezüchtet wird, kann nur dann in die Empfehlungsliste von Mr.Goodfish aufgenommen werden, wenn die drei oben genannten Kriterien und deren Unterkriterien erfüllt sind.
Verfahren zur Erstellung der Listen
Um seine Empfehlungen für die Aquakultur umzusetzen, hat Mr. Goodfish einen Expertenausschuss für Aquakultur ins Leben gerufen, in dem alle Glieder der Wertschöpfungskette vertreten sind.
Der Aquakultur-Ausschuss setzt sich wie folgt zusammen:
- Externe Wissenschaftler
- Wissenschaftler von Nausicaá
- Produzenten
- Branchenverband (CIPA)
- Lebensmittelhersteller
- Mitglieder der nationalen Koordinierungsgruppe des Programms „Mr.Goodfish“
- Institutionen
- Vertriebspartner
Zunächst wurden wissenschaftliche Experten zur Relevanz des Ansatzes befragt. Anschließend stützte sich Mr.Goodfish auf wissenschaftliche Studien, insbesondere ID-Aqua, um die relevantesten Nachhaltigkeitsindikatoren auszuwählen, die dem Slogan „Gut für das Meer, gut für Sie“ entsprechen; diese wurden von den Ausschussmitgliedern validiert. Die Indikatoren und Schwellenwerte orientieren sich an denen bestehender Gütesiegel und Zertifizierungen, mit dem Ziel, die Kontrollprozesse nicht zu verkomplizieren und die Verbraucher auf diese hinzuweisen.
Der Mr.Goodfish-Ausschuss für Aquakultur trifft sich einmal jährlich, um die jährliche Überprüfung der verschiedenen Produzenten durchzuführen, die am Mr.Goodfish-Programm teilnehmen. Die am Mr.Goodfish-Programm teilnehmenden Produzenten verfolgen einen schrittweisen Ansatz, der je nach dem untersuchten Kriterium zwei, drei oder fünf Jahre umfasst.


