Fisch

Streifenbarbe

Mullus surmuletus

Streifenbarbe
(GSA7) Golf von Löwen, (GSA8) Korsika, (GSA22) Ägäische See
Angelgebiete
Wild
Herkunft
18 cm
Mindestgröße

Beschreibung

Im Gegensatz zur Schlamm-Meerbarbe (Mullus barbatus), deren Schnauze sehr senkrecht steht, hat die Fels-Meerbarbe eine schrägere Schnauze (sanfterer Verlauf). Sie hat zwei Kinnbarteln (unter dem Kiefer), die länger sind als ihre Brustflossen. Diese Barteln sind Sinnesorgane, mit denen sie Beute im Sand aufspüren. Der Körper ist rötlich bis orangefarben. Er zeichnet sich durch 3 bis 5 gelbe Längsstreifen an den Flanken und einen charakteristischen schwarzen Streifen auf der ersten Rückenflosse aus. Seine übliche Größe liegt bei 20 bis 25 cm, er kann jedoch eine maximale Länge von 40 cm erreichen. Er ernährt sich von benthischen Organismen wie kleinen Krebstieren (Garnelen, Amphipoden), Polychaeten und kleinen Weichtieren.
Lebensraum
Meeresart, benthisch und sesshaft. Man findet sie hauptsächlich auf felsigem Meeresboden, aber auch auf Sand- oder Kiesböden (im Gegensatz zur Schlammrötze, die weiche und schlammige Böden bevorzugt). Sie lebt in der Regel in Tiefen zwischen 5 und 60 Metern, kann jedoch bis zu einer Tiefe von 400 Metern beobachtet werden. Es handelt sich um eine gesellige Art (die in Gruppen lebt), die oft dabei beobachtet wird, wie sie mit ihren Barteln den Untergrund durchforstet, um Beute aufzuspüren.
Verteilung
Er kommt vom Süden Norwegens und Schottlands bis zum Senegal vor, einschließlich der Kanarischen Inseln und der Azoren. Im Ärmelkanal und in der Nordsee ist er sehr verbreitet. Im gesamten Mittelmeerraum ist er sehr häufig anzutreffen. Auch im Schwarzmeerraum kommt er vor.

Trophäenposition