Krebstier

Radgarnele

Penaeus japonicus

Radgarnele
Außerhalb der Saison
Angelgebiete
Zucht
Herkunft
Mindestgröße
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Beschreibung

Es handelt sich um eine große, kräftige Garnele mit einem deutlich gezahnten Rostrum (in der Regel 8 bis 10 Zähne auf der Oberseite). Sie ist sehr leicht an ihrer gestreiften oder getigerten Färbung zu erkennen. Der Körper ist beige oder cremefarben mit breiten braunen oder dunkelbraunen Querstreifen. Die Uropoden (die Schwanzflossen) weisen wunderschöne Farben auf: einen Farbverlauf von leuchtendem Blau über Gelb bis hin zu Rot an den Spitzen. In Zuchtbetrieben in der Charente werden sie in der Regel geerntet, wenn sie eine Größe von 15 bis 20 cm erreichen, doch in freier Wildbahn können die Weibchen bis zu 27 cm groß werden.
Lebensraum
In Frankreich ist ihr Lebensraum sehr spezifisch. Sie wird extensiv in den „Claires“ (ehemaligen Salzwiesen) an der Atlantikküste gezüchtet. Sie benötigt einen sandigen Schlammboden, in den sie sich tagsüber eingraben kann, um sich vor Licht und Raubtieren zu schützen. Sie ist eine nachtaktive Art. Bei Einbruch der Dunkelheit kriecht sie aus dem Schlamm, um sich von kleinen Wirbellosen und organischen Abfällen in den Salzwiesen zu ernähren. Sie benötigt im Sommer warmes Wasser (zwischen 20 °C und 25 °C) und einen hohen Salzgehalt, weshalb die Salzwiesen der Charente zwischen Mai und Oktober besonders gut geeignet sind.
Verteilung
Sie vermehrt sich an unseren Küsten nicht auf natürliche Weise, da das Wasser im Winter zu kalt ist. Sie wird in Form von Larven (Setzlingen) importiert und ausschließlich in Küstenmarschen „aufgezüchtet“, hauptsächlich in der Charente-Maritime (Marennes-Oléron) sowie in geringerem Umfang in der Vendée oder im Médoc.

Trophäenposition