Fisch

Petersfisch

Zeus faber

Petersfisch
Außerhalb der Saison
Angelgebiete
Wild
Herkunft
37 cm
Mindestgröße

Beschreibung

Sein Körper ist sehr hoch und seitlich stark zusammengedrückt (fast flach wie ein Teller). Er weist in der Mitte jeder Flanke einen großen, kreisförmigen schwarzen Fleck (Ocellus) auf, der von einem hellen Ring umgeben ist. Der Legende nach handelt es sich dabei um den Daumenabdruck des Apostels Petrus. Die Rückenflosse weist sehr lange, stachelartige Strahlen auf, die in Fäden auslaufen. Außerdem befinden sich kleine Stacheln an der Basis der Rücken- und Afterflosse. Das Maul ist sehr groß, schräg gestellt und ausstülpbar (es lässt sich nach vorne ausstrecken, um Beute anzusaugen). Seine Färbung ist variabel und reicht von graugrün bis goldgelb, mit silbernen Schimmern und oft dunklen Längsstreifen. Er wird in der Regel zwischen 30 und 40 cm lang, kann aber auch 60 bis 90 cm erreichen und ein maximales Gewicht von 8 kg auf die Waage bringen. Als strenger Fleischfresser jagt er aus dem Hinterhalt.
Lebensraum
Eine demersale Meeresart (lebt in Bodennähe), die jedoch auch in mittleren Wassertiefen schwimmen kann. Sie kommt in Tiefen von 5 bis 400 Metern vor, ist jedoch am häufigsten in Tiefen zwischen 50 und 150 Metern anzutreffen. Sie hält sich an sandigen, schlammigen oder felsigen Meeresböden sowie in Seegraswiesen auf.
Verteilung
Der Petersfisch ist fast weltweit verbreitet (mit Ausnahme Amerikas). Von Norwegen über den Golf von Guinea bis nach Südafrika. Er kommt rund um Madeira, die Azoren und die Kanarischen Inseln vor. Im Mittelmeer ist er sehr häufig anzutreffen und kommt auch im Schwarzen Meer vor. Er kommt auch in Japan, Korea, Australien und Neuseeland vor. Man findet ihn zudem in Mosambik, Madagaskar und in bestimmten Küstengebieten Ostafrikas.

Trophäenposition