Gezüchtete Mittelmeer-Miesmuschel

Mytilus galloprovincialis

Gezüchtete Mittelmeer-Miesmuschel
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Zucht
Herkunft
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Beschreibung

Es handelt sich um eine Muschel mit einer festen Schale, die länglich oder fast viereckig geformt ist, vorne spitz zuläuft (Umbo) und sich nach hinten hin verbreitert. Die Außenseite ist dunkelblau-violett, schwarz oder schwarzbraun. Die Innenseite ist bläulich-weiß und perlmuttartig, mit einem oft dunkelvioletten Mantelrand. In Zuchtbetrieben wird sie in der Regel etwa 5 bis 8 cm groß, kann in freier Wildbahn jedoch eine maximale Größe von 14 bis 15 cm erreichen. Sie unterscheidet sich von ihrer Verwandten, der Gemeinen Miesmuschel (Mytilus edulis), durch ihre höhere Form und ihre stärker gewölbten Schalenhälften.
Lebensraum
Sie lebt hauptsächlich in der Gezeitenzone (dem Bereich, der von den Gezeiten beeinflusst wird) und in flachen subtidalen Bereichen (bis zu etwa 40 Metern). Es handelt sich um eine sessile Art, die sich mithilfe ihrer Byssusfäden fest an Felsen, Hafenanlagen oder Zuchtleinen anheftet. Sie bevorzugt gemäßigte Gewässer und verträgt Schwankungen des Salzgehalts gut, wodurch sie sich in Lagunen und Flussmündungen gut entfalten kann. Sie ist ein Filtrierer und ernährt sich von Phytoplankton und organischen Schwebstoffen.
Verteilung
Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer sowie von den Atlantikküsten Südeuropas (insbesondere aus Galicien in Spanien). Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und der Aquakultur hat sie sich weit verbreitet. Man findet sie mittlerweile an der Westküste Nordamerikas, in Japan, in Südafrika und in Australien. Miesmuschelzucht: Sie ist die dominierende Art in der Zucht im Mittelmeerraum (z. B. Étang de Thau in Frankreich, Italien, Griechenland) und an der spanischen Atlantikküste (Rías Baixas).

Trophäenposition