Gemeine Miesmuschel
Mytilus edulis
(VIId) Östlicher Ärmelkanal
Angelgebiet
Wild
Herkunft
4 cm
Mindestgröße
Beschreibung
Die Gemeine Miesmuschel ist eine zweischalige Weichtierart, die sich durch eine gleichschalige, dreieckige oder längliche (birnenförmige) Schale mit abgerundeten Rändern auszeichnet. Ihre Außenfarbe ist in der Regel violettblau, schwarz oder gräulich, oft mit glänzenden Schimmern. Die Innenseite der Schale ist perlmuttartig und weist einen dunkelvioletten Rand auf. Sie ist in der Regel zwischen 5 und 10 cm groß, kann unter optimalen Bedingungen jedoch bis zu 15 cm erreichen.
Lebensraum
Es handelt sich um eine Meeres- und Mündungsart, die große Schwankungen des Salzgehalts verträgt (euryhaline Art). Sie lebt hauptsächlich in der Gezeitenzone (dem Bereich, der von den Gezeiten überflutet wird) und in der flachen subtidalen Zone (bis zu einer Tiefe von etwa 60 Metern). Sie ist sessil (festsitzend) und bevorzugt harte Substrate wie Felsen, Molen, Pfähle oder kiesigen Meeresboden. Man findet sie oft in dichten Kolonien, die als „Muschelbänke“ oder „Muschelfelder“ bezeichnet werden.
Verteilung
In den europäischen Gewässern ist sie im Ärmelkanal, in der Nordsee und in einem Teil der Ostsee sehr verbreitet. Im Nordostatlantik kommt sie von den Küsten Norwegens und Islands bis nach Südfrankreich und an die Atlantikküste Spaniens vor. Im Nordwestatlantik reicht ihr Verbreitungsgebiet von den Küsten Grönlands und Kanadas bis nach North Carolina (USA).